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THE FINANCE SUMMIT WILL BE BACK.

Haftungscaps treffen Innovation

The Finance Meets Wind Forum auf dem HDI TH!NX Campus zeigte, wie wichtig ein gemeinsamer Blick auf Risiko, Betrieb und Finanzierung ist. Die Diskussionen und Gruppenarbeiten verdeutlichten, dass klassische Vorgehensweisen in vielen Bereichen an Grenzen stoßen und neue Lösungen nur entstehen, wenn Betreiber, Banken, Versicherer und OEMs gemeinsam handeln.

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ZENTRALE ERKENTNISSE

Aus dem gemeinsamen Arbeiten ergaben sich drei Kernaspekte, die die aktuelle Situation und den notwendigen Handlungsrahmen klar umreißen: 

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  • Technische, organisatorische und wirtschaftliche Risiken nehmen spürbar zu – und die nächsten zwölf Monate sind wichtig, um belastbare Lösungsansätze zu entwickeln und zu testen, bevor steigende Stillstandsrisiken und alternde Bestände den Handlungsspielraum weiter verengen. 

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  • Neue Betriebskonzepte entstehen vor allem bei den Betreibern, benötigen jedoch ein abgestimmtes Zusammenspiel mit Banken, Versicherern und OEMs. Der Workshop zeigte, wie zentral ein akteursübergreifendes Problemverständnis ist, um im eigenen Haus Akzeptanz zu schaffen und neue Strukturen überhaupt umsetzen zu können. 

  • Für die nächsten Schritte braucht es einen strukturierten Dialog möglichst aller relevanten Stakeholder – idealerweise auf Basis von 1–3 konkret ausgearbeiteten Lösungsansätzen. Diese fungieren als Ausgangspunkt, um Anforderungen zu schärfen, Konzepte weiterzuentwickeln und Finanzierung sowie Umsetzung frühzeitig mitzudenken. 

Einblicke aus Fachforum & Workshop

TAG 1 - FACHFORUM

Predictive Maintenance wird zur Risikoinfrastruktur

Christian Fontius (Turbit) zeigte, wie sich technische Risiken über ganze Portfolios hinweg verändern – von früher einsetzenden Komponentenausfällen bis zu parallelen Alterungs- und Logistikrisiken. Seine zentrale Erkenntnis: Predictive Maintenance ist kein Add-on, sondern entwickelt sich zur Infrastruktur hinter Betrieb, Versicherung und Finanzierung, wenn klassische Vertragsstrukturen an Grenzen stoßen.

Wartungsmodelle verändern sich – und damit die Risikoverteilung

Oliver Kayser (SAB WindTeam) zeigte, wie Haftungscaps, steigende Ausfallkosten und organisatorische Faktoren dazu führen, dass Vollwartungsverträge nur noch einen Teil des realen Risikos abdecken. Seine zentrale Beobachtung: Für eine belastbare Risikosteuerung wird Transparenz über Anlagenzustände zunehmend entscheidend, insbesondere wenn Betreiber ein immer größerer Teil des Risikos selbst trifft.

Technische Verfügbarkeit wird neu bewertet

Julian Delventhal (Energiekontor) und Nino Göhmann (HDI Global) machten deutlich, dass technische Verfügbarkeit in der Praxis von zahlreichen Faktoren geprägt wird – von Haftungsgrenzen über organisatorische Stillstandszeiten bis hin zu unterschiedlichen Reparatur- und Wartungswegen. Beide zeigten, dass alternative Instandhaltungsmodelle mehr Steuerbarkeit ermöglichen, zugleich aber neue Anforderungen an Finanzierung und Risikobewertung stellen. Ihre gemeinsame Kernbotschaft: Bankability braucht ein Verfügbarkeitsverständnis, das die reale technische und organisatorische Entwicklung einer Anlage nachvollziehbar abbildet.

Marktdynamiken, Finanzierungslogik und gemeinsame Perspektiven

Der gemeinsame Impuls von Johannes Busmann (ProWind) und Christian Fontius (Turbit) eröffnete den anschließenden Fishbowl-Block und rückte die Frage in den Mittelpunkt, wie technische Entwicklungen und Finanzierungsmechanismen zusammenwirken. Busmann betonte, dass viele Innovationsschritte erst möglich werden, wenn Finanzierungsmodelle bereit sind, neue Risikobilder aufzunehmen – unabhängig davon, wie weit die Technik ist. Der weitere Austausch zeigte, dass sich neue Perspektiven ergeben, sobald technische Unsicherheiten und finanzielle Anforderungen im Zusammenhang diskutiert werden.

TAG 2 - WORKSHOP

Workshop zu alternativen Wartungs- und Finanzierungsmodellen

Am zweiten Tag lag der Fokus auf der gemeinsamen Arbeit an zukünftigen Wartungs- und Finanzierungsmodellen. In Gruppenarbeiten und offenen Diskussionen wurde deutlich, dass Betreiber, Banken, Versicherer und OEMs nur gemeinsam tragfähige Ansätze entwickeln können – insbesondere dort, wo technische Risiken früher sichtbar werden und neue Modelle höhere Anforderungen an Transparenz und Entscheidungsgrundlagen stellen. Der Workshop zeigte zudem, wie wichtig ein abgestimmtes Problemverständnis ist, um erste Lösungsansätze strukturiert weiterzuentwickeln und Akzeptanz in den jeweiligen Organisationen aufzubauen. 

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Das KI-Monitoring Infrastruktur

für Windkraftanlagen

Turbit ist ein KI-Betriebssystem, das die KI-Überwachung skalierbar für Windparks ermöglicht. Wir geben Betreibern und Anlagenmanagern die Werkzeuge an die Hand, um so früh wie möglich auf abnormale Verhaltensmuster von Windturbinen zu reagieren - unabhängig von Modell und Hersteller. Dadurch können Unternehmen von einer Vielzahl an Vorteilen profitieren, wie die massive Reduzierung von Komplexität und Kosten für den Betrieb und die Wartung, die Optimierung der Stromerzeugung, des Anlagenzustands und der Ausfallzeiten. Unsere Fehlerdatenbank liefert den Kontext für eine bessere Entscheidungsfindung bei der vorausschauenden Instandhaltung und der Leistungsoptimierung. Turbit wird von Vinci Venture und namhaften Business Angels finanziert, um ein Betriebssystem der nächsten Generation für erneuerbare Energien zu entwickeln.

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