Zwei Spezialisten im Bereich erneuerbare Energien beginnen eine Kooperation im Bereich des digitalen Betriebsmanagements. Die Berliner Experten für maschinelles Lernen von Turbit und die Betreiber von Windpunx bündeln ihre Kompetenzen, um ein gemeinsames KI-gestütztes Betriebsmanagement einzusetzen. Das erklärte Ziel ist es, die Verfügbarkeit der Windparks ihrer Kunden weiter zu steigern und damit die Energiewende noch stärker voranzutreiben.
Seit seiner Gründung digitalisiert Windpunx sein Betriebsmanagement und geht nun den nächsten Schritt. Felix Genze, Geschäftsführer, erklärt: „Das Betriebsmanagement trägt maßgeblich zur Verfügbarkeit der Windenergieanlagen bei. Durch die Digitalisierung relevanter Arbeitsprozesse sind wir noch schneller in der Fehler- und Potenzialanalyse und können so verfügbare Kapazitäten zur Ertragsoptimierung der von uns betreuten Anlagen für erneuerbare Energien nutzen." Um mithilfe von Big Data noch früher und präziser handeln zu können, suchte Windpunx einen starken Partner im Bereich künstliche Intelligenz und Datenanalyse – und fand ihn in Turbit.
Turbit nutzt vorhandene SCADA-Daten, um das Standardverhalten von Windenergieanlagen je Standort zu erlernen. Auf diese Weise können die Datenströme einzelner Sensoren genutzt werden, um potenzielle Probleme zu erkennen. Turbit überwacht die Flotte des Betreibers kontinuierlich und identifiziert so potenzielle Ausfälle oder auffälliges Verhalten, das die Jahresproduktion negativ beeinflusst.
Das Herzstück von Turbit sind selbstlernende Algorithmen, die durch Feedback-Schleifen kontinuierlich verbessert werden. Diese Arbeitsprozesse zwischen KI und Betriebsmanagement werden dokumentiert und die Analysen in Berichten bereitgestellt. Mit KI kann der Betreiber nicht nur kurzfristig die Jahresproduktion steigern, sondern auch Serviceeinsätze überwachen und so langfristig den Zustand der Anlagen optimieren.
Christian Fontius, Geschäftsführer von Turbit, erklärt: „Künstliche Intelligenz birgt erhebliches Potenzial für Betreiber. Dieses Potenzial muss im Tagesgeschäft gehoben werden. Eine gute Zusammenarbeit mit dem Betriebsmanagement ist für Betreiber entscheidend. Deshalb freuen wir uns sehr, in Windpunx einen kompetenten und erfahrenen Kooperationspartner gefunden zu haben."
Felix Genze sagt zur Kooperation: „Wir haben Turbit 12 Monate lang auf Herz und Nieren geprüft und gemeinsam Arbeitsprozesse definiert, um den Mehrwert künstlicher Intelligenz für unsere Kunden auf den Weg zu bringen. Wir freuen uns sehr, unseren Kunden gemeinsam mit Turbit künftig ein KI-gestütztes Betriebsmanagement anbieten zu können."
Michael Tegtmeier, Geschäftsführer von Turbit, ergänzt: „Unser gemeinsames Ziel ist es, künstliche Intelligenz einzusetzen, um die Energiewende auf intelligente Weise voranzutreiben. Dafür brauchen wir starke Partner und freuen uns sehr, gemeinsam mit Windpunx an dieser Mission arbeiten zu können."
Über Windpunx:
Windpunx mit Hauptsitz in Berlin bietet das Komplettpaket für das technische und kaufmännische Management von PV- und Windenergieanlagen aus einer Hand in Europa. Das Unternehmen agiert unabhängig und ausschließlich onshore. Mit weit über 1 GW verwalteter Leistung von verschiedenen Herstellern gehört Windpunx zu den führenden Betreibern in Deutschland.
Über Turbit:
Turbit Systems ist ein KI-Dienstleistungsunternehmen für die Windindustrie. Turbit ermöglicht es Windpark-Eigentümern und -Betreibern, KI-basierte Entscheidungen zu treffen, die die Rentabilität steigern und Verluste durch ungeplante Stillstände minimieren.






























