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Die verschiedenen Generatortypen in einer Windkraftanlage

  • Autorenbild: Michael Tegtmeier
    Michael Tegtmeier
  • 27. Juli 2023
  • 2 Min. Lesezeit

Windkraftanlagen spielen eine entscheidende Rolle bei der Nutzung der Windkraft und ihrer Umwandlung in elektrische Energie. Dieser Umwandlungsprozess wird durch den in der Windkraftanlage eingebauten Generator ermöglicht. Die Art des Generators hat einen erheblichen Einfluss auf die Gesamtleistung, Effizienz und Zuverlässigkeit des Turbinensystems. Im Allgemeinen werden in Windkraftanlagen drei Arten von Generatoren eingesetzt: Synchrongeneratoren, Asynchrongeneratoren (Induktionsgeneratoren) und Direktantriebsgeneratoren.

  1. Synchrongeneratoren: Synchrongeneratoren, auch Wechselstromgeneratoren genannt, bestehen aus einem Rotor, der synchron mit der Frequenz des Stromnetzes rotiert. Sie können mit oder ohne Permanentmagnete konstruiert werden. Synchrongeneratoren mit Permanentmagneten (PMGs) haben den Vorteil, dass sie keinen Erregerstrom benötigen, was sie effizienter macht und die Wahrscheinlichkeit einer Überhitzung verringert. Allerdings können sie aufgrund der Kosten für Seltene-Erden-Magnete teurer sein.

  2. Asynchrongeneratoren (Induktionsgeneratoren): Asynchrongeneratoren, auch als Induktionsgeneratoren bekannt, werden hauptsächlich in Windkraftanlagen eingesetzt, da sie robust und kostengünstig sind und Blindleistung zur Unterstützung des Netzes erzeugen können. Sie arbeiten mit variabler Drehzahl, wodurch sie sich besser an wechselnde Windgeschwindigkeiten anpassen können. Allerdings benötigen sie Blindleistung aus dem Netz, um Strom zu erzeugen, was unter bestimmten Betriebsbedingungen zu Ineffizienzen führen kann.

    Es gibt zwei Arten von Asynchrongeneratoren: Käfigläufer-Induktionsgeneratoren (SCIGs) und Schleifringläufer-Induktionsgeneratoren (WRIGs). SCIGs werden am häufigsten eingesetzt, da sie einfach und robust sind, aber ihnen fehlen die Drehzahlvariationsmöglichkeiten. Im Gegensatz dazu sind WRIGs weniger verbreitet, können aber über einen Bereich von Drehzahlen betrieben werden.

  3. Direktantriebsgeneratoren: Direktantriebsgeneratoren machen ein Getriebe überflüssig, was die mechanische Komplexität der Turbine reduziert und die Zuverlässigkeit verbessert. Diese Systeme erfordern jedoch größere und teurere Generatoren. Direktantriebsgeneratoren können synchron oder asynchron sein, und viele moderne Konstruktionen verwenden permanentmagneterregte Synchrongeneratoren (PMSGs) aufgrund ihrer hohen Effizienz und Leistungsdichte.


Wie man Ausfälle von Windturbinengeneratoren vorhersagen kann

Generatoren in Windkraftanlagen können aufgrund verschiedener Faktoren wie mechanischer Belastung, elektrischer Fehler, thermischer Probleme und äußerer Umwelteinflüsse ausfallen. Mechanische Belastungen, die oft durch Unwuchten im Rotor oder Verschleiß in den Lagern entstehen, können zu katastrophalen Ausfällen führen, wenn sie nicht frühzeitig erkannt werden. Elektrische Fehler wie Kurzschlüsse, Erdschlüsse und Isolationsfehler können im Generator auftreten und dessen Betrieb erheblich beeinträchtigen. Thermische Probleme, die durch unzureichende Kühlung oder Überlastungen entstehen, können zu einer Überhitzung des Generators führen, wodurch die Isolierung beschädigt wird und es zu Ausfällen kommen kann.

Das Turbit KI-Monitoring kann eine wichtige Rolle bei der frühzeitigen Erkennung dieser potenziellen Probleme spielen und katastrophale Ausfälle verhindern. Moderne Windkraftanlagen sind mit einer Vielzahl von Sensoren ausgestattet, die kontinuierlich Temperatur, Vibration, elektrische Signale und andere kritische Parameter überwachen. Die Machine-Learning-Algorithmen von Turbit können diese Daten analysieren, um Muster zu identifizieren, die auf einen bevorstehenden Ausfall hindeuten könnten. Zum Beispiel kann eine Zunahme der Vibration auf ein mechanisches Problem hinweisen, während ein Anstieg der Betriebstemperatur auf ein thermisches Problem hindeuten könnte.

Die Turbit KI kann auch vorhersagen, wann Wartungsarbeiten erforderlich sind, und so eine optimale Planung ermöglichen, um Ausfallzeiten und Reparaturkosten zu minimieren. Die Turbit KI kann sogar die Ausfallart angeben und spart so Stunden bei der Analyse der Daten. Dieser vorausschauende Wartungsansatz ist weitaus kosteneffizienter als die reaktive Wartung, bei der Probleme erst dann behoben werden, wenn sie bereits zu Störungen geführt haben. Selbst wenn nichts gerettet werden kann und ein kompletter Austausch des Generators notwendig ist, können Ersatzteile und Kran frühzeitig geplant werden, um minimale Ausfallkosten zu gewährleisten, die meist nicht durch den Full-Service-Wartungsvertrag abgedeckt sind.

Das KI-Monitoring Infrastruktur

für Windkraftanlagen

Turbit ist ein KI-Betriebssystem, das die KI-Überwachung skalierbar für Windparks ermöglicht. Wir geben Betreibern und Anlagenmanagern die Werkzeuge an die Hand, um so früh wie möglich auf abnormale Verhaltensmuster von Windturbinen zu reagieren - unabhängig von Modell und Hersteller. Dadurch können Unternehmen von einer Vielzahl an Vorteilen profitieren, wie die massive Reduzierung von Komplexität und Kosten für den Betrieb und die Wartung, die Optimierung der Stromerzeugung, des Anlagenzustands und der Ausfallzeiten. Unsere Fehlerdatenbank liefert den Kontext für eine bessere Entscheidungsfindung bei der vorausschauenden Instandhaltung und der Leistungsoptimierung. Turbit wird von Vinci Venture und namhaften Business Angels finanziert, um ein Betriebssystem der nächsten Generation für erneuerbare Energien zu entwickeln.

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