Die Windenergiebranche wächst rasant und treibt Innovation und Wachstum voran. Mit diesem Wachstum gehen jedoch sich verändernde Risiken einher. Da sich die betriebliche Komplexität und die Risikoprofile verschieben, wird der Bedarf an fortschrittlichen Lösungen zunehmend kritisch. Turbit Blue etabliert sich als wegweisende Risikomanagementlösung, die Turbits KI-gestütztes Monitoring mit den Versicherungen von HDI verbindet. In unserem Gespräch erläutert Christian Fontius, Mitgründer und CCO von Turbit, wie Turbit Blue den wachsenden Risiken im Windenergiesektor begegnet.
Patricia: Christian, wir arbeiten schon eine Weile an Turbit Blue, und es gewinnt zunehmend an Bedeutung im Windenergiesektor. Könnten Sie für alle, die damit noch nicht vertraut sind, erklären, was Turbit Blue ist und warum wir glauben, dass es für die Branche wertvoll ist?
Christian: Turbit Blue kombiniert unsere KI-gestützte Risikoprävention mit den Versicherungen von HDI, um den Versicherungsschutz zu verbessern und das Potenzial zur Kostensenkung zu bieten. Es ist ein echter Gamechanger, weil es Risiken aus zwei Perspektiven adressiert: Prävention und Absicherung.
Unsere KI-Software deckt sich entwickelnde Fehler in Windturbinen auf. Wir geben unseren Kunden Einblicke in den Zustand ihrer Assets und ermöglichen es ihnen, ihre Anlagen vor kostspieligen Ausfällen sowie langen und ungeplanten Stillständen zu schützen. Der Versicherungspartner hingegen bietet finanziellen Schutz, falls es dennoch zu Problemen kommt.
Durch die Verbindung dieser Ansätze haben wir eine umfassende Risikomanagementlösung geschaffen, die neu im Windenergiesektor ist. Turbinenbetreiber profitieren sowohl von reduzierten Ausfallraten als auch von finanzieller Absicherung.
Patricia: Das klingt innovativ. Innovation bedeutet jedoch häufig erhebliche Veränderungen für die Nutzer. Wie lässt sich Turbit Blue in bestehende Windparkbetriebe integrieren?
Christian: Wir haben Turbit Blue so konzipiert, dass es sich nahtlos in bestehende Prozesse integriert. Kunden, die Turbit nutzen und auf Turbit Blue für KI-Versicherungen upgraden, müssen ihre grundlegenden Arbeitsprozesse nicht ändern – Turbit wird schlicht Teil der Verpflichtung, und alle Anforderungen für KI-Versicherungen sind erfüllt. Auch HDI hat intensiv daran gearbeitet, die grundlegenden Versicherungsmechanismen beizubehalten, um unseren Kunden einen reibungslosen Übergang zu ermöglichen.
Die meisten Prozesse bleiben zwar gleich, doch dieses Versicherungsprodukt ist neu, weil es moderne Technologie nutzt. Das ist entscheidend, da das Risiko in der Windbranche zunimmt, weil Turbinen größer und komplexer werden. Unsere KI ermöglicht es sowohl Turbinenbetreibern als auch Versicherern, diese Risiken effektiver zu managen. Der Effizienzgewinn durch den Einsatz von KI ist das neue Element – und genau dort liegt der Mehrwert für den Betreiber.
Patricia: Sie wirken sehr leidenschaftlich bei diesem Projekt. Welche Aspekte von Turbit Blue begeistern Sie am meisten, und können Sie von ersten Erfolgsgeschichten berichten?
Christian: Was mich wirklich begeistert, ist, wie Turbit Blue den wachsenden Risiken im Windenergiesektor begegnet. Wir beobachten höhere Kosten durch Stillstände, Arbeitskräftemangel, komplexere Lieferketten und Logistik sowie eine zunehmend komplexere Windturbinentechnologie. KI-Versicherungen sind ein frischer Ansatz für diese Herausforderungen.
Auch wenn KI-Versicherungen neu sein mögen, haben sich die zugrundeliegenden Produkte – Versicherungen von HDI und KI von Turbit – seit Jahren im Sektor bewährt. Diese Kombination aus Innovation und bewährter Zuverlässigkeit ist es, die wirklich begeistert.
Was frühe Erfolge angeht, haben unsere ersten KI-Versicherungskunden erhebliche Effizienzgewinne erzielt. Diese haben zu deutlichen Reduzierungen der Betriebskosten (OPEX) und einem umfassenderen Risikoschutz geführt. Einer unserer frühen Nutzer hat eine Reduzierung seines OPEX um 30 % erreicht. Das ist ein bahnbrechendes Ergebnis in einer Branche, in der Effizienzgewinne entscheidend für Rentabilität und Wettbewerbsfähigkeit sind.
Patricia: Diese Ergebnisse sind beeindruckend. Könnten Sie uns zum Abschluss einen Ausblick auf die Zukunft von Turbit Blue und KI-Versicherungen im Windenergiesektor geben?
Christian: Wir stehen erst am Anfang. Wir sehen noch viel mehr Potenzial für Effizienzgewinne, während wir Turbit AI weiterentwickeln und unser Verständnis des KI-Versicherungsmarkts in der Windenergie vertiefen. Wir sind entschlossen, diese Vorteile für unsere Kunden zu erschließen, wenn wir voranschreiten.
Patricia: Vielen herzlichen Dank, dass Sie uns mehr über Turbit Blue erzählt haben, Christian. Es war wirklich sehr aufschlussreich!
Christian: Es war mir ein Vergnügen. Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag!
Turbit Blue stellt einen Fortschritt bei der Risikominimierung und der Verbesserung der betrieblichen Effizienz im Bereich der erneuerbaren Energien dar. Da frühe Nutzer von erheblichen OPEX-Reduzierungen berichten, ist Turbit Blue bereit, eine Rolle bei der Gestaltung einer widerstandsfähigeren und profitableren Zukunft für den Windenergiebetrieb zu spielen. Mit der Weiterentwicklung der Branche werden Lösungen wie Turbit Blue entscheidend sein, um ihr nachhaltiges Wachstum und ihren langfristigen Erfolg zu sichern.






























